Der Merker

Montag, 19. Februar 2018

Feuilleton

© Thomas Prochazka

Feuilleton

Die Oper — Kritische Zeit für eine Kunstform? (I)

Von THOMAS PROCHAZKA

Conrad L. Osborne ist in Europa wohl nur wenigen ein Begriff: den Lesern der Magazine Opera News, High Fidelity (eingestellt im Juli 1989) und der Londoner Financial Times, für welche der New Yorker neben mehr als 45 Jahren Tätigkeit als Gesangslehrer und Sänger jahrzehntelang Kritiken schrieb. In seinem Blog Osborne on Opera konstatiert er, daß die Kunstform Oper kritische Zeiten durchlaufe:

»Die erste Komponente ist jene der Kreativität: Es gibt nicht genügend neue Werke, welche sich mit den Meisterwerken des klassischen Repertoires messen können. Dies ist schon für lange Zeit der Fall gewesen. Die zweite Komponente ist die interpretative: Die zuvor genannten Meisterwerke werden inadäquat präsentiert, oftmals bis zu einem Punkt, an welchem sie unerkenntlich werden, und vermögen so nicht ihre Magie gegenüber dem Publikum auszuüben.«

Und, weiter: »Kritiker richten größeren Schaden an durch falsches Lob oder Indifferenz, durch träges Gewährenlassen, als mit wohlüberlegtem Tadel.«

Wir ahnten es wohl, allein…

Michael Volpe, General Director des Holland Opera Park-Festivals, veröffentlichte in seinem Blog unter dem Titel »Das Publikum wird über die Zukunft der Oper entscheiden« Gedanken betreffend die Herausforderung, die in seiner Verantwortung stehenden Sommerfestspiele unweit Londons so gut wie möglich zu verkaufen…

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CC BY-SA 3.0 · Sailko

Feuilleton

Daphne – Mythos und Legende in der Kunst

Von MICHAEL KREBS

Wie ein roter Faden zieht sich die Legende um die Verwandlung Daphnes in einen Lorbeerbaum durch die musikalische, literarische und bildnerische Kunstwelt.

Bereits die Vorlage für die erste nachweisbare Oper der Musikgeschichte basiert auf dem Daphne-Mythos (Komponist: Jacopo Peri, 1597). Weitere Vertonungen schufen Heinrich Schütz, Georg Friedrich Händel und der Wiener Hofkapellmeister Antonio Caldara. Nicht zuletzt beschäftigten sich auch Franz Schubert (»An die Quelle«) und Richard Strauss mit dem Stoff. 

Von Ovid und Plutarch sind Bearbeitungen des Sagenstoffes bekannt. Die Legende um Daphne inspirierte zahlreiche bildende Künstler, wobei natürlich der Augenblick der Verwandlung der Nymphe in den Lorbeerbaum im Vordergrund steht (z.B. bei der Marmorgruppe »Apollo und Daphne« von Giovanni Bernini in der römischen Villa Borghese)…

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Alfred Rollers Enwurf für das Bühnenbild der Erstaufführung der Oper »Elektra« von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss an der Wiener Hofoper am <a href="https://archiv.wiener-staatsoper.at/performances/27596">24.&nbsp;März&nbsp;1909</a> <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alfred_Roller_Elektra_1909.png">Wikipedia Commons</a>

Wikipedia Commons

Feuilleton

Anmerkungen zu den Dekorationsskizzen für »Elektra«

Von ALFRED ROLLER

Das Bühnenbild wird von der Palastfassade beherrscht, die den ganzen, sehr wenig tiefen Hintergrund füllt. Mit ihren 1 m hohen und 2 bis 5 m breiten Quadern, ihren ungeschlachten Strebepfeilern und kleinen Fenster- und Türöffnungen macht sie den Eindruck einer Festung, die unerschütterlich ist wie das Fatum selbst.

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Dekorationsskizze von Ernst Stern für die Uraufführung von »Ariadne auf Naxos«, Oper in einem Aufzuge von Hugo von Hofmannsthal, Musik von Richard Strauss, zu spielen auf dem »Bürger aus Edelmann« des Molière (1912) <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beginn_der_Oper_(Boston_Public_Library).jpg">Wikipedia Commons</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>) via the Boston Public Library

Wikipedia Commons (CC BY 2.0) via the Boston Public Library

Feuilleton

Richard Strauss-Tage: »Ariadne auf Naxos« in Wien

Von MICHAEL KREBS

Mitten in den Wirren des ersten Weltkrieges, am 4. Oktober 1916, feierte die Oper Ariadne auf Naxos eine glanzvolle Première an der Wiener Hofoper. Franz Schalk stand am Pult, der Komponist Richard Strauss wohnte der Vorstellung als Ehrengast bei.

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Der Berliner Alexanderplatz; in der Bildmitte das Grand Hotel, ganz rechts die Tabakwarenfabrik von Loeser & Wolff <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin_Alexanderplatz_1903.jpg">Wikimedia Commons</a>

Wikimedia Commons

Feuilleton

Drei harmlose Unterhaltungen über die junge Sängerwelt (III)

Von LUDWIG HESS

Unterhaltung (bei Gesangsmeister Z.)

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Der Berliner Alexanderplatz; in der Bildmitte das Grand Hotel, ganz rechts die Tabakwarenfabrik von Loeser & Wolff <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin_Alexanderplatz_1903.jpg">Wikimedia Commons</a>

Wikimedia Commons

Feuilleton

Drei harmlose Unterhaltungen über die junge Sängerwelt (II)

Von LUDWIG HESS

Unterhaltung (bei Professor A.)

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Ältere Beiträge

Richard Strauss-Tage: »Ariadne auf Naxos« in Wien

Von MICHAEL KREBS

Drei harmlose Unterhaltungen über die junge Sängerwelt (III)

Von LUDWIG HESS

Drei harmlose Unterhaltungen über die junge Sängerwelt (II)

Von LUDWIG HESS

Helga Winkler zum Gedenken

Von THOMAS PROCHAZKA

Drei harmlose Unterhaltungen über die junge Sängerwelt (I)

Von LUDWIG HESS

Wiener Staatsoper

Publikumsgespräch mit Dominique Meyer und Thomas Platzer

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsballett

Alexandre Riabko über »Le Pavillon d’Armide«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsballett

Zur Première von John Neumeiers »Le Pavillon d’Armide« | »Le Sacre«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsballett

John Neumeiers »Le Sacre«: »Opfer sind wir alle«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Kratki-Baschik und der Zauberlehrling

Von THOMAS PROCHAZKA
Rezensionen

Theater an der Wien

Gaetano Donizetti: »Maria Stuarda«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Charles François Gounod: »Faust«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsballett

Edward Clug/ Edvard Grieg: »Peer Gynt«

Von ULRIKE KLEIN

Wiener Staatsoper

Wolfgang Amadeus Mozart: »Don Giovanni«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Giacomo Puccini: »Tosca«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Vincenzo Bellini: »I puritani«

Von THOMAS PROCHAZKA

Musikverein Wien

Silvesterkonzert 2017 der Wiener Philharmoniker

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsballett

Peter Iljitsch Tschaikowski: »Der Nußknacker«

Von ULRIKE KLEIN

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Der Rosenkavalier«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsballett

Richard Strauss: »Verklungene Feste« | »Josephs Legende«

Von ULRIKE KLEIN

Wiener Staatsoper

Alban Berg: »Lulu«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Elektra«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Daphne«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Salome«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Ariadne auf Naxos«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Francesco Cilèa: »Adriana Lecouvreur«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Leoš Janáček: »Kát’a Kabanová«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsballett

MacMillan | McGregor | Ashton

Von ULRIKE KLEIN

Wiener Staatsoper

Antonín Dvorák: »Rusalka«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Sergej Prokofjew: »Der Spieler«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Wolfgang Amadeus Mozart: »Don Giovanni«

Von THOMAS PROCHAZKA

Landestheater Linz

Richard Strauss: »Die Frau ohne Schatten«

Von THOMAS PROCHAZKA

Theater an der Wien

Wolfgang Amadeus Mozart: »Die Zauberflöte«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Salome«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Wolfgang Amadeus Mozart: »Le nozze di Figaro«

Von THOMAS PROCHAZKA

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