Der Merker

Mittwoch, 24. Januar 2018

© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

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Rezensionen Ballett

Wiener Staatsballett

Edward Clug/ Edvard Grieg: »Peer Gynt«

Von ULRIKE KLEIN

Norwegen — das Land der Feen und Trolle, der Fjorde und rauhen Landschaften. Dies die Assoziationen, die sicher viele mit dem Land im Norden verbinden.

Edward Clug nimmt uns in seinem Handlungsballett, 2015 in Maribor uraufgeführt, mit auf die Reise Peer Gynts. Basierend auf dem Stück Henrik Ibsens erarbeitete er zur Musik Edvard Griegs das Libretto, verwendet neben der Schauspielmusik auch andere Werke des norwegischen Komponisten. Über die Entstehung des Abends war einiges vorab in Interviews zu lesen. Auch das Programmheft gibt hinreichend Auskunft darüber.

Wie war nun die Première? Geht man nach dem Applaus im Haus am Ring, war es ein geglückter Abend.

Das mag daran gelegen sein, daß ein Gutteil des Publikums erleichtert war, daß die Tanzsprache Edward Clugs, zwar dem zeitgenössischen Tanztheater zugewandt, als sehr wohltuend empfunden wurde…

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© Wiener Staatsoper GmbH/Michael Pöhn

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Rezensionen Oper

Wiener Staatsoper

Wolfgang Amadeus Mozart:
»Don Giovanni«

Von THOMAS PROCHAZKA

An der Staatsoper gibt man ... Don Giovanni. Oder, besser: Was man sich heute darunter vorzustellen hat. Fiele die musikalische Seite des Abends entsprechend aus, man sähe über die scenischen und handwerklichen Unzulänglichkeiten hinweg. Aber leider: Gestern abend war es auch damit nicht weit her.
(Im Laufe der Begebenheiten wird das alles klar werden.)

Wieder bat man Sascha Goetzel ans Pult des Staatsopernorchesters ... »Pacta sunt servanda.« (Dies die einzig mögliche Erklärung.) Selbst nach dem aufmerksamen Studium von Teodor Currentzis’ Einspielung hätte ich mir letzteren ans Pult gewünscht. (Man wird bescheiden.)

Sollte man im Finale des ersten Aktes nicht die drei Orchester auf der Bühne unterscheiden können? Sollte das allegro assai der Einleitung zu »Mi tradi quell’ alma ingrata« nicht rascher sein als das nachfolgende allegretto? … Dazu die Paarung mit José Maria Blumenschein als Konzert­meister: verschleppte Tempi, kaum dynamische Abstufungen. Über weite Strecken zu laut…

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»Tosca«, 2. Akt: Angela Gheorghiu als Floria Tosca im Palazzo Farnese © Wiener Staatsoper GmbH/Michael Pöhn

© Wiener Staatsoper GmbH/Michael Pöhn

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Rezensionen Oper

Wiener Staatsoper

Giacomo Puccini: »Tosca«

Von THOMAS PROCHAZKA

Tosca, die 599., in der Ausstattung von Nicola Benois und Margarethe Wallmann, in Vorbereitung des freitäglichen 600er … und mit einem Mal versteht man Dominique Meyers Abneigung gegenüber Jubiläen.

Gestern abend: veristische Großzügigkeit allerorten.

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»I Puritani«, 1. Akt: Elvira (Venera Gimadieva) mit den Puritanern © Wiener Staatsoper GmbH/Ashley Taylor

© Wiener Staatsoper GmbH/Ashley Taylor

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Rezensionen Oper

Wiener Staatsoper

Vincenzo Bellini: »I puritani«

Von THOMAS PROCHAZKA

Man traut sich etwas im Haus am Ring: In unserer, jeder Romantik abholden Zeit gibt man I puritani; ein Werk der Hochblüte des bel canto. Das Ergebnis: oberflächlich betrachtet gutes Repertoire-Niveau. Im Detail allerdings: ein zwiespältiges.

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Riccardo Muti und die Wiener Philharmoniker beim Silvesterkonzert 2017 © Terry Linke

© Terry Linke

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Rezensionen Konzert

Musikverein Wien

Silvesterkonzert 2017 der Wiener Philharmoniker

Von THOMAS PROCHAZKA

Connaisseurs behaupten, nicht das Konzert am Neujahrsmorgen (medialer Höhepunkt des Jahreswechsels), sondern das Silvesterkonzert zeitige das bessere Ergebnis. Ihre Begründung: abends um ½ 8 Uhr sei die dem Tagesablauf eines Musikers entsprechende Zeit. Außerdem sei der Rahmen ein familiärer, die TV-Kameras sozusagen »Beiwaag’«.

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Deckengemälde von Marc Chagall im Pariser Palais Garnier (Ausschnitt) © Thomas Prochazka

© Thomas Prochazka

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Feuilleton

Die Oper — Kritische Zeit für eine Kunstform? (I)

Von THOMAS PROCHAZKA

Conrad L. Osborne ist in Europa wohl nur wenigen ein Begriff: den Lesern der Magazine Opera News, High Fidelity (eingestellt im Juli 1989) und der Londoner Financial Times, für welche der New Yorker neben mehr als 45 Jahren Tätigkeit als Gesangslehrer und Sänger jahrzehntelang Kritiken schrieb. In seinem Blog Osborne on Opera konstatiert er, daß die Kunstform Oper kritische Zeiten durchlaufe:

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»Der Nußknacker«, 1. Akt: Tanz der Schneeflocken © Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

© Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

Rezensionen Ballett

Wiener Staatsballett

Peter Iljitsch Tschaikowski: »Der Nußknacker«

Von ULRIKE KLEIN

Die Tage vor Weihnachten waren den Tanzdemonstrationen der Ballettakademie gewidmet: im Theater in der Walfischgasse wie auch im Haus am Ring. Pünktlich zum Fest wurde der Baum aufgestellt, die Kinder putzten sich heraus, und man gab eines der großen russischen Ballette von Peter Iljitsch Tschaikowski: Der Nußknacker in der Choreographie von Rudolf Nurejew nach Marius Petipa und Lew Iwanow.

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»Der Rosenkavalier«, 3. Aufzug: Stephanie Houtzeel als Octavian/Mariandl im »gewöhnlichen Beisl« © Wiener Staatsoper GmbH/Michael Pöhn

© Wiener Staatsoper GmbH/Michael Pöhn

Rezensionen Oper

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Der Rosenkavalier«

Von THOMAS PROCHAZKA

Diese Vorstellung des Rosenkavalier: gutes Repertoire-Niveau mit Licht und Schatten. Und einer unerwarteten Verteilung derselben.
»Strauss-Tage«, keine »Strauss-Festtage«. Aber gute.

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Zum Geleit

Herzlich willkommen auf unserer Website.

»Der Merker« im Jahr 2017: Aufbruch zu den Wurzeln. (137 Jahre nach Richard Wagners Überlegungen für ein Druck­erzeugnis des­selben Namens. 108 Jahre nach der Gründung jener längst versunkenen »österreichischen Zeit­schrift für Musik und Theater«. 61 Jahre nach der Gründung einer ebenfalls den Zeit­läuften anheim gefallenen »Zeit­schrift für Opernfreunde«.)

»Der Merker« im Jahr 2017: mit kri­tischer Berichterstattung von Opern- und Theater­vorstellungen vornehmlich des Wiener Raumes und bei öster­reichischen Festspielen der unge­brochenen Begeisterung für das Musik­theater ein dem 21. Jahrhundert gemäßes Forum zu bieten.

Dies in gebotener Kürze. Für die Details verweisen wir auf unser Manifest.

Schon jetzt allerdings: Danke für Ihren Besuch.

Feuilleton

Die Oper — Kritische Zeit für eine Kunstform? (I)

Von THOMAS PROCHAZKA

Daphne – Mythos und Legende in der Kunst

Von MICHAEL KREBS

Anmerkungen zu den Dekorationsskizzen für »Elektra«

Von ALFRED ROLLER

Richard Strauss-Tage: »Ariadne auf Naxos« in Wien

Von MICHAEL KREBS

Drei harmlose Unterhaltungen über die junge Sängerwelt (III)

Von LUDWIG HESS
Rezensionen

Wiener Staatsoper

Alban Berg: »Lulu«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Elektra«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Daphne«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Salome«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Richard Strauss: »Ariadne auf Naxos«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Francesco Cilèa: »Adriana Lecouvreur«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Leoš Janáček: »Kát’a Kabanová«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsballett

MacMillan | McGregor | Ashton

Von ULRIKE KLEIN

Wiener Staatsoper

Antonín Dvorák: »Rusalka«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Sergej Prokofjew: »Der Spieler«

Von THOMAS PROCHAZKA

Wiener Staatsoper

Wolfgang Amadeus Mozart: »Don Giovanni«

Von THOMAS PROCHAZKA

Landestheater Linz

Richard Strauss: »Die Frau ohne Schatten«

Von THOMAS PROCHAZKA

Theater an der Wien

Wolfgang Amadeus Mozart: »Die Zauberflöte«

Von THOMAS PROCHAZKA

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